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Smart Home

Richtig heizen & Heizkosten sparen

Praktische Tipps für eine bedarfsgerechte Heizungssteuerung – mit und ohne Smart Home

Bedarfsgerecht heizen im Smart Home

Denken Sie beim Thema „Heizkosten sparen“ immer noch an kühle Räume und dicke Pullover? Das muss nicht sein. Mit Smart Home Geräten lässt sich die Heizung komfortabel und bedarfsgerecht steuern. Smarte Thermostate passen die Raumtemperatur beispielsweise anhand individueller Heizpläne und Einstellungen an. So helfen sie dabei, unnötiges Heizen zu vermeiden und den Heizenergieverbrauch besser an den persönlichen Bedarf anzupassen. Durch die Vernetzung mit weiteren smarten Geräten oder dem Wärmeerzeuger entstehen zusätzliche Möglichkeiten für eine bedarfsgerechte Heizungssteuerung – ganz ohne auf den gewohnten Wärmekomfort zu verzichten.

Richtig heizen: Das gilt – ob mit oder ohne Smart Home

Ein Familienvater steuert die smarte Heizung mit seinem Smartphone

Sparsam heizen: Wie warm soll’s sein?

Richtig heizen heißt die optimale Raumtemperatur zu treffen – um Heizkosten zu sparen, aber auch Ihrer Gesundheit wegen: Denn zu warme Räume sind genauso ungesund wie zu kalte.

Grundsätzlich sind ca. 20 Grad empfehlenswert. So werden Sie nicht müde, unkonzentriert oder unterkühlt. Doch das gilt nicht für alle Räume:

  • Wohnzimmer: 20 Grad
  • Schlafzimmer: 17 bis 18 Grad
  • Bad: 22 Grad
  • Küche: 18 Grad

Schon gewusst? Laut dem Umweltbundesamt gilt bei der Raumtemperatur:

1 Grad weniger = 6 % Energieersparnis1

Ein Mann im Bademantel öffnet eine Balkontür

Heizbasics für jede Heizung

Für jede Heizung – ob smart oder nicht – gilt für effizientes Heizen:

  • Heizkörper regelmäßig entlüften – mindestens einmal zu Beginn jeder Heizperiode.
  • Wasser in der Heizung nachfüllen – immer, wenn der Wasserdruck auf der Heizungsanlage unter den Normwert sinkt.
  • Heizkörper freistehen lassen – also z.B. kein großes Sofa direkt davorstellen. Sonst kann der Heizkörper weniger Wärme an den Raum weitergeben und Sie müssen mehr heizen.
  • Vorhänge schließen – denn nicht nur geschlossene Rollläden helfen gegen Wärmeverlust: Auch Vorhänge unterstützen diesen Effekt ein wenig.
Ein Mann im Bademantel auf einem Balkon

Tipps für Eigentümer

Als Wohnungs- oder Hauseigentümer haben Sie noch ein paar zusätzliche Möglichkeiten, um Heizkosten sparen:

  • Fenster abdichten oder austauschen: Gummidichtungen an Türen und Fenstern helfen dabei, Ihr Zuhause gut zu isolieren. Auch Dämmmatten hinter den Heizkörpern haben diesen Effekt. Sind die Fenster sehr alt, tauschen Sie diese besser direkt aus: Neue Fenster haben einen besseren Isolationsstandard und werden gefördert.
  • Heizungspumpe austauschen: Eine neue Heizungspumpe kann effektiv Ihre Heizkosten senken: Bei einem Einfamilienhaus mit 125 m² senken Sie den Stromverbrauch so jährlich um bis zu 360 kWh. Bei Einfamilienhäusern sollte die Heizungspumpe ca. alle 3 Jahre ausgetauscht werden.
  • Heizungsrohre dämmen: Ist Ihr Keller ungewöhnlich warm? Es kann sein, dass die Heizungsrohre gedämmt werden müssen. Denn für effizientes Heizen soll die Wärme schließlich in die Räume weitergeschickt und nicht im Keller verteilt werden.

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Bosch Smart Home Heizkörperthermostat und Raumthermostat
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1 https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/heizen-bauen/heizen-raumtemperatur#hintergrund